__der Schauraum als Kultur-Marke 
 
Was die Stadt von "unerwüschten Dreingaben" lernen kann.

ein Kulturwerker mahnt:


1. kann die Stadt lernen, dass am Anfang jeder
Markenbildung eine kulturelle Leistung steht, die die Inhalte der Markenkommunikation bestimmt.

2.kann die Stadt lernen, dass eine Marke kein technisches Konstrukt aus Werten, Versprechen und Persönlichkeitsmerkmalen
ist und dass alle Modelle dieser Art eher irreführend sind. Wir wollen keinen Pyramiedenbau, wir wollen eine offene Gesellschaft.

3. kann die Stadt lernen, dass die Kommunikation dieser Leistung primär auf einer symbolisch-affektiven Ebene stattfindet und erst sekundär auf einer sprachlich-kognitiven Ebene.

4. kann die Stadt lernen, dass die Adressaten dieser
Markenkommunikation nicht als Individuen mit persönlichen Bedürfnissen, sondern als gesellschaftliches Kollektiv auf kultureller
Sinnsuche verhandelt werden müssen.

kurzum:
dass eine Marke, nicht wie ein Produkt kommuniziert
werden kann. Ein Produkt befriedigt Bedürfnisse, eine Marke stiftet Sinn.

Aber hat die Stadt überhaupt eine Markenpräferenz und wenn, wie geht sie
damit um?
 
 
 

30 Jahre alternative Kunstszene