ein Treatment von M. Mahla
zu jung für den biologischen Verfall
zu weise für die Tretmühle
Als 1909 die Fabrik errichtet wurde war sie ein Tempel der Effizienz, ein Zahnrad im Getriebe des Fortschritts. Wir haben das Gebäude nicht „saniert“ – wir haben es konvertiert. Die Galerie Schauraum der Fabrik e.V. illustriert diese Konversion von Industriebau zu Lebensraum, der Integration von Natur und Technik sowie die Förderung gemeinschaftlicher Hofkultur. Im Innenhof der 80ern gab es den Naturkostladen «Sonne und Wind», das Musikgeschäft «Saitenspiel», ein Second-Hand-Laden und ein Blumengeschäft. Wo früher Lieferverkehr und Arbeitszeiten regierten entwickelte sich der Resonanzraum unserer Gemeinschaft. Unseres Graffitis sind echt - sie zeigte Rainer Barschel, (er wurde 20218 übermalt) und zahlreiche Früchte kulturellen Lebens. Unsere Hofkultur ist der Beweis, dass soziale Dichte nicht Stress bedeutet, sondern Geborgenheit. Hier wird getauscht, repariert und geschwiegen und getratscht. Wer hier eintritt, sieht ein BUJA Graffity, wer hier aufschaut verlässt die Tretmühle und betritt einen Organismus, sieht einen echten Kühne alias «Ostholz». |
Art is culture - politics is a matter of taste |
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Kunst ist Kultur Politik GeschmacksSache Mit dem Einbruch des Kapitalismus in die Kultur steigerte sich der Wettbewerbskostendruck als eine neue Runde in der zivilen Hochrüstung mit Kunstmitteln. Viele Künstler unterschätzen hier den Kapitalbedarf bei dem Besuch der Rolltreppenkegelbahn*. Prestige Immobilien kennzeichnen eine rege Bautätigkeit deren Überproduktion die des Künstler Bedarf in den Schatten stellt. Die jüngste Geschichte der Kultur ist die des erweiterten Sondervermögens auf dem Kultur-Immobilienmarkt der Kommunen. Und das Verhältniss zwische Bauwirtschaft und Kulturpolitik gilt im allgemeimen als unschuldig, obgleich das Bettgestell nah zusammensteht, - eine Geschichte der LeuchtturmInseln, der Kapitalkonzentration und Agglomeration mit entsprechendem Personalkosten Zuschuss und Sicherheitsdienst - kurzum «der Verschiebung der Kultur in die Ökonomie der Derivate. Die gesamte Leuchtturm Kultur ist im Grunde genommen, die, Wider-Errichtung des Elfenbeinturm - nur mit anderen Grundstücks-Eigentümern. Es brennt noch Licht im Leuchtturm? Innovativ dürfte der Sicherheits Aspekt sein und neu ist das Hygiene Konzept der Zukunft welches regelt wen manFrau hier noch reinlassen darf und wen nicht. (Zwischen Bühnenrand und Vorhang lauert der Grippale Infekt in seiner versteckten Erscheinungsform, - vielleicht kennen sie das Ge-huste, Ge-schnaube und Ge-röchel wenn der Vorhang sich öffnet. («Rülps» - Nicht mein Gebiet Q. Stenkelfeld NR4) die Zeit schrieb 2020:» Der Kulturbetrieb enthält ungezählte Initiativen die sich oft in komplizierten Abhängigkeiten zum subventionierten Betrieb befinden. Die Zahl der möglichen Förderfälle ist jedenfalls schon seit Jahren tendenziell unendlich». Wenn manFrau bedenkt das die Kultur so etwas wie die Arche Noah darstellt zu deren Rettung Leuchttürme gebaut wurden ist die Rettungsaktion passend zum propagierten offiziellem Bild. Unberührt von den eigenen Spar-Appellen und der objektiv bestehenden Notwendigkeit zu einem ausgeglichenen Haushalt sieht man jedoch nun die Schiffswracks und die Gestrandeten am Fußes der prestigheischige Kultur-Immobilien-Politik, - Panda rei Und die systemrelevante privatwirtschaftlich agierende Hochkultur und ihre die Veranstaltungsbranche.»Für den Nachtrags- Doppelhaushalt vor der HaushaltsSperre im April gab’s bislang einen Nachschlag,- bei Ausfall der "Events" die Bürgschaft. $o what? Rückendeckung für UNSERE Unternehmen" ? damit sind städtischen und staatl. Kernprodukte gemeint und so habe ich das Rettungspaket auch verstanden. Klingt wie Sektkorken die durch die Kapitaldecke des Sondervermögens knallen. Aus meiner Sicht stehen Kernprodukte im Kulturetat als Rendite Projekte unter Naturschutz. Zumal es sich bei den Leuchtturm-Immobilien wie Kultur und Tagungsstätten um Sondervermögen der Städte und Kommunen handelt. Quasi die Arche Noah des Kulturbezirks in Beton, jeder Mitarbeiter ist unentbehrlich. (Q) «Ein Event ist alle Art von Veranstaltungen die durch multisensorische Ansprache, Inszenierung und Interaktion erlebnisorientierte Kommunikationsbotschaften an den Teilnehmer herantragen» (Quelle Fachhoschule Event Management) (grübel) demzufolge ist Impfen ist auch eine Kulturleistung. .. und es gibt Dosen in Fläschchen. So nah war ich der Vision von Huxley noch nie gekommen. Also, immersive Kunst hat eine prestige heischige Zukunft, ein paar verantalltungen gab es bereits auf Landesebene... alle findes es gur... wie die KI die ihre Texte schreibt das sie es gut finden. und nebenbei - bei den Millionen Umsätzen in den Kultur und Event Industrie wird der Mietpreis der Marktentwicklung angepasst... Wozu braucht man einen Kompass? Wir haben GPS und Hygiene Standards die höher sind als in einem globalen SchweineMast Betrieb. Wozu Leuchttürme?, ist ja alles digital und kostet nixflix, - der sog. Wettbewerb um "umkämpfte Märkte" ist dem Groko Beton sein täglich Brot. Also - beim Besuch der "Rolltreppenkegelbahn*" unterschätzen Ü30 Künstler der Restkultur oft den Kapitalbedarf. Wer wäre nicht gerne Medienhirsch auf der Rolltreppenkegelbahn?Um es kurz zu sagen, Hold my Fledermouse |
Treatment/Essay Texterfassung (nicht verwenden auch nicht auszugsweise) by the impact of Huxleys "Brave New World" the escalator bowling alley / Quellen Chapter 6) 71 Escalator bowling alleys lined Heerstrasse to the left and right. Räumlicher Realismus: die Rolltreppenkegelbahn Kapitel6) 71 Links und rechts säumten Rolltreppen-Kegelbahnen die Heerstraße. s94) (…) …die Gegend äußerst öde gefunden hatte. Keine Unterhaltung, das Hotel unmöglich altmodisch, Schlafzimmer ohne Fernsehapparat, keine Duftorgeln, nur die abgestandenste Kondensmusik und im ganzen nicht mehr als fünfundzwanzig Rolltreppenkegelbahnen für über zweihundert Gäste. s) 106, 151 Eine Tafel im Lift verkündete, daß das Hotel über sechzig Rolltreppenkegelbahnen verfügte und im Park sowohl Hindernisgolf als auch elektromagnetisches Golf gespielt werden konnten. »Das klingt ja wirklich herrlich«, rief Lenina aus. »Ich wünschte fast, wir könnten hier bleiben. Sechzig Rolltreppenkegelbahnen!« |