...nach der Wahl,
ein herzliches Dankeschön an alle,
die diesen Wahlkampf geführt haben.
Und das zur besten
Frühlingszeit...
Ich bedanke mich für Eure zahlreichen Stimmen, die mir zu einem
guten Ergebnis verholfen haben. Gemeinsam mit Euch konnte ich
einen Zugewinn für die Grünen erreichen, die SPD hingegen
verlor
trotz gewaltiger Werbung, die CDU gewann.
Stagnation,
Ideenlosigkeit und Verlust der
Wähler ist ein Synonym für eine verfehlte Politik,
besonders dann
wenn 5% an Stimmen verloren gehen.
ich werde weiterhin
über meine Aktivitäten berichten.
Ihr habt gesehen,
dass man auch ohne flächendeckende Propaganda, ohne Berge
Papierkörbe füllender Broschüren,
einzig allein durch die Kraft
der Gedanken, Ideen und Worte die Bürger erreichen kann.
Die
Realschulen Plus sind für uns keine Alternative zu Haupt- und
Realschulen.
Nur in der Integrierten Gesamtschule (IGS) sehen wir eine
pädagogisch
sinnvolle und zukunftsfähige Schulform, die wir nicht als
Konkurrenz,
sondern als Ergänzung zu den bestehenden Gymnasien begreifen.
Bei der ersten IGS haben wir uns erfolgreich für den Standort
Kerchensteiner eingesetzt. Auch die zweite IGS möchten wir an
einem
einzigen Standort einrichten,
damit sie erfolgreich und effizient betrieben werden kann.
Die Wormser Schulen
werden seit Jahren sträflich vernachlässigt,
was sich besonders bei Ausstattung und Gebäudeunterhaltung
katastrophal
auswirkt.
Deshalb wollen wir die
Mittel für die Gebäudeunterhaltung erhöhen
und den tatsächlichen Bedürfnissen anpassen, die
Sportstättensituation
für alle Schulen verbessern, eine neue Sporthalle
für das Eleonoren-Gymnasiums in der
Brucknerstraße, mehr und besser ausgestattete Fachräume und
eine
Verbesserung der Schulraumsituation insgesamt.
Wir
wollen die Voraussetzung für eine gute schulische und berufliche
Ausbildung für MigrantInnen verbessern, wobei wir in der
Beherrschung
der deutschen Sprache noch vor Schuleintritt einen zentralen
Schlüssel
sehen. In unseren Schulen
brauchen wir mehr SchulsozialarbeiterInnen,
um die soziale Kompetenz der SchülerInnen zu verbessern, Werte zu
vermitteln und die SchülerInnen von der Bewerbung bis zum Ende der
Ausbildung zu begleiten.
SchülerInnen in Ganztagsschulen und Tageseinrichtungen sollen ein
kostenloses Mittagessen erhalten. Die Umwelterziehung
sehen wir als besonders wichtig an. Das beinhaltet die
Schule im Grünen ebenso wie die Angebote im Schul- und
Umweltgarten. Hier gilt es die Rahmenbedingungen
wesentlich zu verbessern.
Für die Erwachsenenbildung braucht unsere Volkshochschule
mehr Räumlichkeiten und eine größere finanzielle
Unterstützung.
Demografischer Wandel
In der Integration sehen wir eine der
wichtigsten Zukunftsaufgaben.
Nur so gelingt es uns, die bei der uns aufgewachsenen Generationen ins
kulturelle Leben zu integrieren. Wir
stehen mit den Migrantenorganisationen und fortschrittlichen
Organisationen in engem Kontakt und nehmen am Interkulturellen Runden
Tisch teil.
Wir wollen die Voraussetzung für eine
gute
schulische und berufliche
Ausbildung für MigrantInnen verbessern, wobei wir in der
Beherrschung
der
deutschen Sprache noch vor Schuleintritt einen zentralen Schlüssel
sehen. Wir wollen jungen Menschen eine Perspektive geben und
wünschen
uns mehr Unternehmen, die Ausbildungsplätze anbieten.
Dazu ist mehr Schulsozialarbeit notwendig.
Das Jugendparlament ist eine gut eingeführte Möglichkeit jungen
Menschen die Freude an Politik näher zu bringen. Kein Kind darf in
der
Schule ausgeschlossen sein. Zur Unterstützung von
Alleinerziehenden
wollen wir ausreichend Hort- und Krippenplätze zur Verfügung
stellen.
Wir wollen den Ausbau und die Vernetzung der "Sozialen Stadt" weiter ausbauen. Die kirchlichen
Träger und die Wohnungsbau sind ideale Partner für die
praktische
Umsetzung der vielen Ideen. In einer
älterwerdenden
Gesellschaft ist es wichtig, dass die sozialen Hilfen einer Stadt
diesem Wandel gerecht werden. Ambulante und stationäre Angebote für
ältere
Menschen sind wichtig, wenn es um Betreuung, Wohnen und Pflege geht. Ein
ausreichendes Angebot an Tagespflegeplätzen kann helfen, dass ältere
Menschen länger in ihrer gewohnten Umgebung verbleiben können.
Ein
Mehrgenerationenhaus ist ein wichtiger Baustein in der heutigen Zeit.Der Seniorenbeirat ist
ebenfalls ein wichtiges Gremium,
das in vielen Fällen zur
Problemlösung
beigetragen hat.
Im Rahmen der
Eingliederungshilfe für behinderte Menschen ist ein vielfältiges Angebot
der
Beschäftigung und Betreuung notwendig.
Nur so ist es möglich,
ambulante und
stationäre Angebote ausgewogen anzubieten. Einen Beauftragten
für
die Belange behinderter Menschen zu wählen steht für
uns
an. Wir unterstützen den Weg zur barrierefreien Stadt.
Im Hinblick auf
den
Tourismus bietet es sich an ein Wegekonzept für beide Gruppen zu
entwickeln. Hierbei werden tiefergelegte Rollatorenfähige
Bürgersteige,
sowie neue Knotenpunkte der ÖNV, etwa am Stadtkrankenhaus
bedeutend
sein.
Haben Sie
sich schon mit dem Thema „Demographischer Wandel“ genauer
auseinandergesetzt? Wenn ja, in welcher Form? Ich sehe den
demogr.Wandel ganz intensiv. Viele alte Leute sind auf den
Straßen,
auch ein hohes Potential an kranken jungen Menschen (Fettleibigkeit,
bzw.Magersucht, Alkohol-und Drogenprobleme die im
"Wohlstand seelisch verelenden") Ich sehe aber auch die Folgen im
Wechsel der Generationen und deren veränderte Einstellung in
moralischer, politischer und in kultureller Art. Die Anglisierung etwa,
in der Sprache der jüngeren Generation ist auffällig, auch
hier in
Worms.
Was verstehen Sie
allgemein unter demographischem Wandel? Der Sozialbericht
spricht eine deutliche Sprache; erstmals gab es mehr Wormser über
65
Jahre als Junge unter 25 Jahre.
Sehen Sie die
Gesamtentwicklung negativ oder ergeben sich auch neue Chancen
und Möglichkeiten aus dem demographischen Wandel? Ich sehe eher
überwiegend negative Entwicklungen, die äußerst
kostenintensiv im Lot
gehalten werden müssen und unsere Sozialsysteme enorm belasten. Es
herrschte eine Unzufriedenheit über den Stillstand in
Steuerungsfragen.
Wie
schätzen Sie die gegenwärtige demographische Situation in
Worms ein?
Ich interpretiere die Sozialraumanalyse dahingehend, das sich um
soziale Brennpunkte neue Randgebiete entwickelt haben, die sich in
Richtung Innenstadt bewegen.
Wodurch
hebt sich Worms von anderen Regionen und Kommunen ab?
Worms hat viele arme Alte und viele arme junge Menschen. "Die
Arbeitslosenquote liegt im Mittelfeld, die Jugendarbeitslosigkeit ist
stark erhöht. Das Ausbildungs- und Qualifikationsniveau ist eher
unterdurchschnittlich..." Q
www.stadtteilarbeit.de
Setzen Sie eher auf interkommunale
Kooperation im demographischen Wandel oder auf den Wettbewerb um
Einwohner zwischen den Kommunen?
Soziale Konzepte setzte ich nicht wie
bei einem Glückspiel ein. beide
Modelle haben ein wohlklingendes Ettikett und eine politische
Bedeutungszuweisung. Gleichwohl betreffen sie Querschnittsaufgaben, wie
die (Sozialhilfe), Jugendhilfe (Erziehung, Jugendgericht), Arbeit
(Arbeitslosigkeit), Wohnen (Obdachlosigkeit, Wohndichte), Bildung und
Teilhabe u.v.m.
Wenn dies zum Nutzen und Wohl der meisten Bürger ist, ja. Die
Frage
unterstellt wirkungsvolle Instrumente, keine Alternativen. Der
Rückbau und kommunale Wohnungsbau kann hier Soziales Neu
gestalten, s.
Mehrgenerationenwohnen.
Was
ist ihrer Meinung nach für junge Leute und Familien am meisten von
Bedeutung, wenn Sie sich nach einem neuen Wohnort umsehen? Qualifizierte
Arbeitsplätze, die
Betreuung von Kinder und Jugendlichen auch am Nachmittag, Teilzeitarbeitsplätze
für
Alleinerziehende, ferner
sanierte Schulen,
Wo liegen die
Schwächen und wo die Stärken der Stadt Worms?
Die Lebensqualität ist gut, neben der historischen Geschichte
bringen Bildung,
Kultur, Integration, Familienfreundlichkeit weitere Pluspunkte.
Die
Schwäche liegen darin, das man alte
Pläne umsetzt mit dem Verweis auf Zuschüsse von
"Oben", frei nach dem Motto; "mer verschenge was, wenmers net mache,"
Diese Mentalität unterschlägt die Folgekosten und die
Tatsache, das selten die Interessen von Bürgern vertreten werden,
sondern übergeortnete Pläne aus den Ministerien (z.B.
Verkehr) umgesetzt werden. (s.a. B47Neu) Diese Pläne wurden mal (z.B.
1974 Hochmoseltalbrücke) geplant
und dann, wenn Geld da ist (z.B.
Konjunkturpaket
II) umgesetzt, obgleich sich die konjunkturelle Lage und der Bedarf
längst verändert haben. Wie könnten die
einzelnen
Aspekte verbessert werden? Kommunale
Arbeitsbeschaffung zur Beseitigung der Arbeitslosigkeit.
Verzicht auf Prestigebauten.
Menschen statt Immobilien fördern.
Haushaltsdiszipin statt Bonuszahlungen.
Wie
könnte man die Attraktivität von Worms für alle
Altersgruppen steigern? Wenn
man jemals in Großstädten gelebt hat, hat man das intensive Laufen gelernt. Die Wege zur
Arbeit, ins Büro, zur U-Bahn liegen bei weitem nicht in unmittelbarem Umfeld
sondern müssen erst mal erreicht werden....ich
weiß das z.B. aus Berlin: wenn man da mitten zwischen 2
U-Bahnstationen
steht, hat man die Wahl erst mal einen Spurt hinzulegen oder den
nächsten Bus abzuwarten... Viel Zeit geht dabei
hin....Das Gleiche geschieht wenn man Ämter oder
Büros aufsucht. Je größer die Stadt, desto mehr Zeit
braucht man um
Dinge zu erledigen. Kommt man dann in Kleinstädte wie z.B. Worms
erscheint einem das alles als ruhige Idylle. Und alles ist leicht
erreichbar, am besten und schnellsten per Rad. Es ist ein unvorstellbarer
Gewinn an Zeit und Lebensqualität.
Untersuchungen haben ergeben, dass die
Lebensqualität in Städten bis
150.000 Einwohner am besten ist und darüber stetig abnimmt (auch
bei zu
kleinen Gemeinden und
Städten) Hierzu gibt es Beispiele im Umland: es gibt Kommunen wo alte Leute noch nicht
mal einen Bäcker erreichen können. Ein Trend, der von den Jungen nicht wahrgenommen wird und
den Älteren erst sehr spät
ins Auge fällt, wenn sie die WEPS u.a. nicht mehr selbständig
erreichen
können. Das Gleiche gilt auch für den Branchenmix: Für
Spezialgeschäfte
die erst mal schließen, kommt kein Ersatz. Wenn man dann eine
Schraube
oder einen Nagel braucht,
muß man weit dafür fahren. In jungen Jahren merkt man das nicht, erst wenn
man älter wird.
Wie für Unternehmen? die
Ansiedlung neuer Wirtschaftszweige, durch
die nachhaltige Entwicklung alternativer Energieressourcen (z.B. Wind, Wasser, Sonne). Im naher Zukunft
wird nachhaltiges Produzieren mit knappen Rohstoffen den
Wettbewerbsvorteil ausmachen.
Welche
konkreten Maßnahmen würden Sie, als Oberbürgermeister
als erstes
umsetzten? Ich bin Radfahrer,
also würde ich auf den Dienstwagen verzichten, das ist
ab der
ersten Stunde meines Amtsantritts ein sichtbares Zeichen, das ich hier
vorbildlich bin.
Verkehr
Ein Grüner Zukunftsplan als Verkehrswende für die Stadt
Auch
Grüne benutzen Autos, aber nicht nur. Als erster grüner OB
werde ich
auf den Dienstwagen verzichten und die Verwaltung ertüchtigen auf
das
Fahrrad und ÖNP umzusteigen.
Wir brauchen keine autogerechte Stadt,
sondern einen gesunden Mix
von Mobilitätsangeboten zu einem vernünftigen Preis für
alle Bürger.
Worms
braucht dringend neue Wege in der Verkehrspolitik. Flächenfraß, Klimawandel,
Haushaltslöcher,
Verkehrsinarkt – die Folgen
einer verfehlten Verkehrspolitik haben viele Namen. Die Fraktion von Bündnis 90/DIE
GRÜNEN,
Michael Mahla im Bauausschuss
fordert ein Sanierungsprogramm für alle Wormser Verkehrswege. Die GRÜNEN kritisieren
den
jahrelangen Sanierungsstau
sowie die einseitige, populistische Ausrichtung auf Straßen und PKW. Ein Radwegenetz
soll in
Angriff genommen werden.
"Die seit Jahrzehnten
nicht erfolgten Maßnahmen zum Unterhalt der Wormser Straßen
zeigen nun
ihre negative Wirkung.", so der Fahrradpolitische Sprecher
Günter
Niederhöfer. "Die Schäden der Strassen sind so gravierend,
dass eine
Erneuerung erfolgen müsste. Wir haben über Jahre auf den
Sanierungsstau aufmerksam gemacht
und einen höheren Haushaltsansatz für den Unterhalt des
städtischen
Eigentums gefordert. Denn das Problem des Sanierungsstaus trifft ebenso
für die städtischen Brücken und Gebäude zu."
Aber auch Fuß- und
Radwege werden seit Jahren nicht mehr angemessen unterhalten. Die
Schlaglöcher
sind dort oft Dauerzustand.
"Derzeit erfolgt endlich ein Umdenken in der Mobilität, denn gerade ältere
Frauen
nutzen ÖV. Die einseitige
Ausrichtung auf den Straßenbau für einen immer stärker wachsenden Autoverkehr muss
endlich überwunden werden!",
so der fahrradpolitische Sprecher der GRÜNEN. Die populistische Ausrichtung der SPD/CDU auf
die Schwerpunktförderung
der
PKW-Verkehrsinfrastruktur entspricht den überholten
Verkehrskonzepten der 70er- Jahre, die keine Probleme lösen, sondern immer neue
schaffen. ÖPNV, Fahrrad und Fußverkehr
werden in meiner Amtszeit zentrale Anliegen zum Nutzen der meisten Bürger sein. Die
Konzepte dafür liegen in den Schubladen
und müssen endlich konsequent umgesetzt werden." Die notwendigen Sofortmaßnahmen
ersetzen
aber nicht einen Sanierungsplan für
das
Straßennetz im Stadtgebiet. Sanierung vor Neubau lautet deshalb die
Stoßrichtung der
GRÜNEN Fraktion.
Und damit die
Stoßrichtung stimmt und eine Haushaltsmittelumschichtung nicht zu
Lasten der Bildung oder der soziale Sicherung geht, sollte im Stadtrat
und seinen Ausschüsse gründlich über den Grünen
Zukunftsplan
zur Sanierung der Verkehrswege diskutiert werden.
Als
Oberbürgermeister beende ich die Bevorzugung des Autoverkehrs. Menschen, die auf den
Bus warten, stehen oft genug im Regen, für
Wartehäuschen
fehlt das Geld und man sucht in den Ortsbeiräten nach
Sponsoren.
Für
die neue Anzeigetechnik der Parkhäuser, verursacht durch die
Eröffnung
des
Wormsers werden 200000 investiert, soviel, wie ein moderner
Linienbus kostet.
Als OB verbessere ich den Busverkehr und ziehe dadurch mehr Menschen in
die Busse, indem ich den weit entfernten Stadtteilen, mindestens das
gleiche Verkehrsangebot machen, wie der Innenstadt.
Wies-Oppenheimer,
Heppenheimer, Pfeddersheimer, Leiselheimer oder Neuhauser
BusnutzerInnen haben dann auch die Möglichkeit ohne
Umsteigen
das
Stadtkrankenhaus oder die Arbeitsplätze im Industriegebiet Nord zu
erreichen und zwar zu Schichtbeginn und Schichtende, sonntags wie
werktags.
Das
Klinikum wäre der neue Umsteigehalt im Westen. Die
Parkgebühren in der
Innenstadt wären mindestens so hoch wie ein
Hin-und-Zurück Buseinzelfahrschein und es gäbe vielmehr
Behindertenparkplätze an markanten Stellen. Radfahren und
Zufußgehen
würde ich stärker fördern als das bisher geschah, schon
aus
gesundheitspolitischen Aspekten.
Mit
diesen Maßnahmen würden wir nicht nur den CO2-Ausstoß
vermindern,
sondern unseren BürgerInnen endlich die Möglichkeit geben auf
den
(Zweit)wagen zu verzichten, und sich trotzdem sicher und mit einem
angemessenen Zeitbudget innerhalb unserer schönen aber
ausgedehnten
kreisfreien Stadt zu bewegen.
Immer
mehr neue Strassen sind nicht die Lösung, sondern das Problem
selbst.
Wer wird für ihre Unterhaltung aufkommen, wenn wir noch nicht
einmal
heute in der Lage sind, sie flächendeckend in einem
verkehrssicheren
Zustand zu halten?
Vorfahrt
für die Stadt der kurzen Wege.
Auch in Worms ist Verkehr
gleichbedeutend
mit zu hohem PKW- und LKW-Aufkommen. Das wird in täglichen
innerstädtischen Verkehrstaus, mit verstopften Straßen, mit
Lärmbelästigung für Anwohner, mit zunehmender
"Veraspaltierung"
wichtiger ökologischer Flächen, mit Ressourcenverbrauch und
vor allem
mit der Erhöhung klima- und gesundheitsschädlicher Abgase
immer
deutlicher.
Dem
Glauben, dass immer mehr Straßen eine Verbesserung der
Verkehrssituation mit sich bringt, setzen wir ein klaren Nein entgegen.
Betrachtet man die Ausgaben für den Kfz-Verkehr und stellt die
Maßnahmen für umweltfreundliche Fortbewegung daneben, wird
deutlich:
der Verkehrsinfarkt ist hausgemacht.
Denn
die Diskussion um die Leistungsfähigkeit des Straßennetzes
ist
allgegenwärtig, verkehrsreduzierende Alternativen spielen eine
untergeordnete Rolle. Um dies zu verändern, fordern wir eine
gleichberechtigte Teilhabe aller Verkehrsteilnehmer, insbesondere die
Stärkung von ÖPNV,
FußgängerInnen und FahrradfahrerInnen. Wir wollen
das innerstädtische Radwegenetz ausbauen und verbessern und die
Stadtteile besser miteinander vernetzen. Kurze, schnelle und sichere
Wege, werten das Fahrrad als einen wichtigen Teil des Nahverkehrs auf
und entlasten die Innenstadt.
Wir
wollen den Öffentlichen Personen Nahverkehr (Bus, Bahn, Ruftaxi)
als
ein attraktives Angebot weiter optimieren, um auf die Pkw-Nutzung mehr
und mehr verzichten zu können. Wir wollen den Ausbau der S-Bahn,
günstig gelegene S-Bahn Haltestellen und die optimale Abstimmung
von
Zugankunft und Busabfahrt. Wir wollen das Car-Sharing-Angebot in Worms
attraktiver gestalten, und so dessen Nutzung deutlich erhöhen. Um
den
wachsenden Individual- und Berufsverkehr einzudämmen,
AnwohnerInnen zu
schützen und das innerstädtischen Klimas zu verbessern,
fordern wir ein
Nachtfahrverbot für LKW auf B9 und B47Neu, die Einführung von
Mautgebühren für LKW auf der B47Neu, mehr Güter auf die
Schiene und den
Verzicht auf den Bau der Krankenhaustangente.
Den
Bau neuer Straßen lehnen wir ab, denn jeder Neubau macht es
schwieriger, das vorhandene Straßennetz zu erhalten. Ich bin mir
bewusst, dass die Stadt erst am Anfang der Verkehrswende steht.
Vorrangiges Ziel ist es daher, den Anteil des Fussgänger- und des
Radverkehrs in Worms beständig zu erhöhen. Das sorgt für
mehr
Klimaschutz, mehr Lärmschutz und mehr Lebensqualität für
die Menschen
in der Stadt. Wir wollen die Bedingungen für
FußgängerInnen und
RadfahrerInnen weiter konsequent verbessern.
#
B47: Anwohnerschutz einräumen
Wir wollen erreichen, dass die Zeit des
überdimensionierten Straßenbaus in Worms zu Ende geht. Uns
ist
bewusst,
dass der Bau der B47 vor allem in den Ortschaften für die
Betroffenen
eine Zumutung ist. Der Ringschluss der B47 soll den
innerstädtische
Verkehr zurückdrängen, so dass hier
Rückbaumöglichkeiten entstehen. Die
Querung der Innenstadt für PKW soll nach Fertigstellung des
Schnellstrassenrings zur Disposition stellen. Idee ist, die
Peterstrasse umzuwidmen.
Eine
städtebauliche Entwicklung der Bahnhofsvorstadt und des Bahnhofsvorplatzes ist möglich.
Dabei setzen wir auf einen Ideenwettbewerb unter Einbeziehung der
Bevölkerung. Wo es erwünscht oder notwendig ist, soll das
Queren der
Fahrbahnen auch außerhalb der Knotenpunkte durch zusätzliche
Querungsmöglichkeiten (z.B.
Zebrastreifen) erleichtert und gesichert
werden. Die Erfahrungen mit dem autofreien Sonntag in Worms waren
durchweg positiv.
Daher
sollen autofreie
Tage langfristig etabliert und
häufiger
durchgeführt werden. Auch
in Worms ist Verkehr
gleichbedeutend mit zu hohem PKW- und LKW-Aufkommen. Das wird in
täglichen innerstädtischen Verkehrstaus, mit verstopften
Straßen, mit
Lärmbelästigung für Anwohner, mit zunehmender
Veraspaltierung wichtiger
ökologischer Flächen, mit Ressourcenverbrauch und vor allem
mit der
Erhöhung klima- und gesundheitsschädlicher Abgase immer
deutlicher.
Dem
Glauben, dass ein immer mehr an Straßen eine Verbesserung der
Verkehrssituation mit sich bringt, setzen wir ein klaren Nein
entgegen.
Wir fordern eine gleichberechtigte Teilhabe aller Verkehrsteilnehmer,
insbesondere die Stärkung von FahrradfahrerInnen und
FußgängerInnen.
Wir
wollen das innerstädtische
Radwegenetz ausbauen und verbessern und die Stadtteile besser
miteinander vernetzen.Kurze, schnelle und sichere Wege,
werten
das Fahrrad als einen wichtigen Teil des Nahverkehrs auf, minimieren
gleichzeitig die Fahrten mit dem Auto in die Innenstadt und entlasten
diese. Wir wollen den Öffentlichen Personen Nahverkehr (Bus, Bahn,
Ruftaxi) als ein attraktives Angebot weiter optimieren, um auf
die
Nutzung des PKW mehr und mehr verzichten zu können.
Wir
wollen den Ausbau der S-Bahn, günstig gelegene S-Bahn Haltestellen
und
die optimale Abstimmung von Zugankunft und Busabfahrt. Wir
wollen das
Car-Sharing-Angebot in Worms attraktiver gestalten, und so dessen
Nutzung deutlich erhöhen. Um den wachsenden Individual- und
Berufsverkehr einzudämmen, AnwohnerInnen zu schützen und das
innerstädtischen Klimas zu verbessern, fordern wir ein Nachtfahrverbot
für LKW auf B9 und
B47Neu, die
Einführung von
Mautgebühren für LKW auf
der B47Neu und den Verzicht auf den Bau der Krankenhaustangente.
Wir
lehnen den Bau neuer Straßen ab, denn jeder Neubau macht es
schwieriger, das vorhandene Straßennetz zu erhalten. Hat
die
Stadtverwaltung ein Verkehrskonzept oder nennt sich dieses Konzept:
Mehr Autos? Betrachtet man die Ausgaben für den Kfz-Verkehr und
stellt
die Maßnahmen für umweltfreundliche Fortbewegung daneben,
wird
deutlich, der Verkehrsinfarkt ist
hausgemacht.
Die
Stadt Worms zeigt sich gerne von ihrer urbanen Seite, der Busverkehr
bleibt provinziell. Wer in einem benachteiligten Stadtteil wohnt und
mit dem Bus die dreifache Zeit zum Klinikum oder ins Industriegebiet
Nord braucht als mit dem Auto, für den ist die Verkehsmittelwahl
klar;
bei Schicht-und Sonntagsarbeit besteht u.U. gar kein
Beförderungsangebot. Die Diskussion um die Leistungsfähigkeit
des
Straßennetzes ist allgegenwärtig, die des Busverkehrs kein
Thema.
Bezeichnend,
dass in Worms der ehemals stadteigene Busbetrieb aufgegeben wurde. So
sparte man nicht nur Personalkosten, sondern auch Ärger ein. Sind
die
Busse zu voll, zu dreckig, zu langsam ist der BRN schuld. MA und LU
schickten moderne Busse mit Partikelfilter auf die Strecken nur in
Worms nicht, quengelt Bürgermeister Büttler.
Innovativ gegen Feinstaub
wären Erdgasbusse wie beispielsweise in Nizza, die wir
schon vor Jahren zu Lebzeiten Kurt
Laubers im Stadtwerkeausschuss
gefordert haben. Auch Schlagzeilen wie "Busbenutzern fahren
die
Züge weg", wären
vermeidbar, würden Änderungen von Linienführungen im
Vorfeld in einem Fahrgastbeirat
diskutiert, dieser traf sich einmal auf grüne Initiative
und wurde anschließend von der Verwaltung beerdigt.
Wie
bitte, sie meinen: Busse,
Fahrräder und Zufußgehen ist doch was für arme Leute,
die sich kein
Auto leisten können, die lassen sowieso keine Kaufkraft in der
Stadt.
Diese rückwärtsgewandte Einstellung ist der Grund, warum in
Worms immer
mehr Straßen, Parkhäuser und -plätze geschaffen werden.
Busspuren
werden dann umgewandelt in Kurzzeitparkplätze.
Der
Bürger fragt sich:
"
wohnen wir in Schilda?" "
Wann kommt die Grosswabe Worms?"
" Warum gibt es keinen Fahrgastbeirat?"
u.v.m.
Wirtschaft / Finanzen
Städtischer
Haushalt
und Wirtschaftspolitik
Die finanzielle Lage der Stadt lässt sich nicht mehr
schönrechnen,
denn Städtisches Vermögen kann manFrau nur einmal verkaufen.
Im Hinblick auf die
städtischen Beteiligungen, haben Bündnis90/die Grünen sachlich
deutlich gemacht, dass diese Verschuldung gestoppt werden muss
und die Stadträte hier die Verantwortung tragen. Trotz erster
Maßnahmen, 10% Einsparung wird das nicht reichen. Auch bei den
Festspielen gibt es unterschiedliche Auffassungen zum Etat,
die mittelfristig angepasst werden müssen, um die
ansteigende Verschuldung zu bremsen. Dies sollte sachlich passieren und
nicht zerredet werden.
Eine weitere Verschuldung ist keinem Bürger unserer Stadt
zumutbar. Hier darf der zukünftige OB nicht weitermachen, denn
diese Schieflage ist hausgemacht. Warum sollten die Mieten in der
Fussgängerzone sinken, wenn die Stadt auf Hotel-Neubauten setzt?
Derartige kapitale
Fehleinschätzungen will ich entgegenwirken.
Die aktuelle
Instabilität des Ölpreises durch Unruhen in Lybien erzwingt ein
sofortiges Umdenken, wie es die Grünen seit vielen Jahren fordern. Die
Unabhängigkeit von Öl und Atom kann nur in dem Ausbau der
erneuerbaren Energien geschehen. Satt Wachstums-Mythen
setzte ich auf den technologischen Fortschritt der Region mit
mittelständischen Unternehmen. Darin sehe ich eine
wesentliche Voraussetzung für neue Arbeitsplätze.
Meine Vision ist ein transparenter Haushalt der wächst und
gleichzeitig fürsorglich für kommende Generationen ist.
Wirtschaft
und Finanzen bilden für uns eine Einheit
Deshalb
setzen uns für eine verantwortungsvolle Wirtschafts- und
Haushaltspolitik ein,
die nachfolgenden Generationen keine Nachteile
bringt,
sondern eine nachhaltige Sicherung ihrer Zukunft ermöglicht.
Auch vor diesem Hintergrund sehen wir das geplante Gewerbegebiet
am "Hohen Stein" mehr als kritisch.
Der
einseitigen Sicht nach Gewerbesteuereinnahmen stellen wir die Frage
nach Wirtschaftlichkeit für unsere Stadt entgegen, verbunden mit
den
Gefahren für das innerstädtische Klima. Das Fachmarktzentrum
in seiner
jetzigen Form sehen wir nicht unbedingt als eine Bereicherung für
die
Einkaufsstadt Worms. Es war und ist unsere Befürchtung, dass der
innerstädtische Einzelhandel unter dieser neuen Konkurrenz
zunehmend
leidet. Wir wollen die Innenstadt beleben, günstige Bedingungen
für den
Einzelhandel schaffen. Eine attraktive Innenstadt soll es den KundInnen
nicht nur ermöglichen einzukaufen, sondern auch zu flanieren und
in der
Innenstadt zu verweilen.
Auf
den vorhandenen Industrie- und Gewerbeflächen wollen wir keine
weiteren
Logistikunternehmen ansiedeln, sondern um hochqualifizierte Unternehmen
im Dienstleistungs- und Umweltbereich werben. Im Tourismus sehen wir
durchaus einen Wirtschaftsfaktor, den es zu nutzen gilt.
Dafür
ist es aber nicht notwendig, in Form der Nibelungenfestspiele einen
"Werbeetat" von weit mehr als 2 Mio. EURO jährlich zur
Verfügung zu
stellen oder ein Kultur- und Tagungszentrum für 45 Mio. EURO zu
bauen
mit einem jährlichen Unterhaltungsaufwand in Millionenhöhe.
Derartige
Ausgaben wollen wir stark reduzieren, die rasant ansteigende
Verschuldung unserer Stadt bremsen. Zur Zukunftsvorsorge wollen wir
vermehrt in die Bildung investieren, hochqualifizierte Unternehmen
ansiedeln, aber auch in Erneuerbare Energien, um die Einnahmeseite der
Stadt zu verbessern und bei dem heimischen Mittelstand und Handwerk
Arbeitsplätze zu schaffen und zu erhalten.
„Welche
Möglichkeiten sehen Sie, uns als junge mittelständische
Unternehmer,
also als die Arbeitgeber der Zukunft zu unterstützen und zu
fördern?“
Der öffentliche Dienst muss als Arbeitgeber eine Vorbildfunktion
für
die Privatwirtschaft übernehmen. Effizenz mit Vorbild.
Kulturelle
Teilhabe für alle Bürger
Projekte statt
"Immobilien" fördern
Die Schieflage der Kultur ist auch in Worms sichtbar, denn die Stadt
zielt auf die öffentliche Wirkung weniger "Leuchttürme". Diese
"Highlights" sind zentral verplant, so dass sie ein
flächendeckendes
kulturelles Angebot im Landkreis behindern.
Wo erfährt der Bürger in Worms wieviel Geld für welche
kulturelle
Leistung gezahlt wird?
Als erster Grüner OB will ich eine Kultur für "Jung und Alt";
eine
soziale Kultur für Bürgerinnen und Bürger, die weniger
nach aussen
scheint, sondern mehr nach innen wirkt. Ich
will eine bezahlbare Kultur die junge Menschen zu Selber-Könnern
erzieht und "nachwachsende Kunst" fördert.
Unser historisches Erbe, wie Luther, Nibelungen oder die jüdische
Geschichte soll im Zentrum der Unterstützung für die
Kulturpädagogik
stehen.
Keinen Gefallen findet die Aufstellung von Drachen, die der
Werbebotschaft entkleidet, in
ihrer Ausgestaltung und
Form dem Wormser Lindwurm
fernzuliegen scheinen.
"Das Wormser Kulturerbe verantwortungsvoll
zu pflegen bedeutet im Falle der Lutheranlage
das Kulturdenkmal vollumpfänglich
vor anderslautenden Bekenntnissen zu
schützen.
Jeder
darauf stehende Baum
ist ein Geschenk einer Nation;diese raumgreifende Bedeutungszuweisung
verbietet die Aufstellung von Objekten
die gegeignet sind den Ort zu verstimmen."
09.01.2008 11:35 Mahla
Die Nibelungenfestspiele
will
ich erhalten, die
Kosten drastisch senken.
In ihrer jetzigen Form sind sie nicht
finanzierbar.
Die tragende Säule der gelebten
Kultur
sind freie Kulturträger. Sie
sind es, die mit geringen finanziellen Mitteln offen für Neues
sind.
Auch sie bedürfen der Unterstützung, damit unsere Kinder mehr
"Können"
als nur "Konsumieren".
Im Tourismus sehe ich
eine Zukunftsaufgabe
Ein fussläufiges
Wegenetz
soll den Besucher bequem und
gezielt zu den historischen Plätzen, Museen, auch zu
Einzelhandel
und
Gastronomie führen.
Dazu gehören Freiräume, damit vielfältige
Aktivitäten im sportlichen,
gesellschaftlichen und kulturellen Bereich auch gelebt werden
können.
1) Als 1.
Grüner
Oberbürgermeister werde ich ein ausgewogenes Verhältnis
zwischen "Städtischer Hof"-Kultur und freier Szene
("Innen"-"Außenkultur") herstellen.
Dies bedeutet im
Prinzip, die freie
Szene genauso zu fördern wie das kleinste Kindertheater. Eine
solche
"präsente" Kunst ist, " im Zweifelsfall
einer konkurrierenden Förderungsentscheidung angesichts knapper
Mittel
" jener Form von "Kunst"vorzuziehen, die als "repräsentativ",
"kulinarisches" Erlebnis, der "Bespassung", dem
"Hektoliterumsatz"
dient und mehr oder weniger bloss konsumiert wird
statt zu bewegen.
2) Als 1.
Grüner Oberbürgermeister werde ich Projekte statt "Immobilien" fördern.
Die politisch zu definierenden Kriterien für
die
Kulturförderung sind auf das "Gemeinwohl" einer lebendigen,
demokratischen Gesellschaft hin
auszurichteten. Bürgerbefragung
gab es beim "dasWormser" erst nach der Festlegung. Die Spitze hat sich
hier ein undemokratisches Eigentor nach dem anderen geleistet. Der
kulturpolitische Sachschaden setzt sich bei der Ausschreibung für Kunst am Bau fort. Hier stellt
sch die Frage, wie bekommen Bürgerinnen und Bürger einen
besseren
Überblick über die in privatrechtliche Gesellschaften
ausgelagerten
wirtschaftlichen Aktivitäten?
Eine demokratische Gesellschaft hat einen Inneren
Kulturkreis und einen Äusseren: Von der Institutionalisierung
unterscheide ich zwischen
einer Kunst im Rahmen der öffentlichen Hand und einer eher
ungesicherten, wenig institutionalisierten, "nomadischen" freien Szene.
Dieser Dualismus von "Innen" und "Außen" wird
von
mir als sich ergänzendes Wechselspiel begriffen. Idealtypisch
gesehen
gehen vom "Außen" neue Impulse aus.
Da
beide Formen notwendig sind und gerade die erstere Form die
notwendigen experimentellen und innovativen Impulse für eine
präsente
Kunst der Gegenwartsreflexion gibt, darf das "Außen" nicht
zugunsten
des
"Innen" marginalisiert werden. Auch im "Inneren Kulturkreis" sind
Formen
"präsenter" Kunst zu favorisieren. (grünes
kunst
manifest
berlin 2003)
3) Als Mitglied des Stadtrats will ich die Transparenz von Entscheidungen
Alle "Extrakosten"
(Kunstverein, Kunsthaus,
Nibelungen vorne + hinten etc.) müssen in Zeiten kommender
Sparzwänge
auf den Prüfstand gestellt werden, damit vermieden wird, daß
förderungswürdiges "Neues" aufgrund der
Mittel, die für oft nicht mehr in seiner
Förderungswürdigkeit
hinterfragten "alte Besitzstände" festgelegt sind, chancenlos
bleibt.
So stellt sich für Kulturschaffende, die keine Unterstüzung
ihrer
Existens erfahren,
warum manfrau nicht auf worms.de per Mausklick sofort und
jederzeit erfahren kann, wer in der Stadt wieviel Geld für welche
kulturelle Leistung kriegt, unabhängig, ob das über den
Haushalt oder
über GmbHs läuft. Ebenso bei der Unterstützung des
kulturpädagogischen
Bereichs, wie z.B. die Musikschule u.a., wo eben sehr viele Menschen
nicht zu Kulturkonsumenten sondern zu Selber-Könnern erzogen
werden?.
Hierzu müssen
transparente "Entscheidungsstrukturen" im
Kulturausschuss geschaffen werden.
Wir
möchten eine Kultur, in der sich die Bürgerinnen und
Bürger
wiederfinden.
Eine Kultur, die weniger nach außen scheint, sondern mehr nach
innen
wirkt.
Deshalb möchten wir eine Mitmachkultur und die Kleinkunst in ihrer
Gesamtheit fördern, wobei wir auch auf den Erhalt des
Lincoln-Theaters Wert legen.
Neben der
etablierten Kunst ist es uns besonders wichtig, die alternative
Kunstszene zu unterstützen und zu erhalten. In den örtlichen
Vereinen
sehen wir eine tragende Säule bürgerschaftlicher Kultur. Auch
sie
bedürfen der Unterstützung. Dazu gehören vor
allem
geeignete Räumlichkeiten, damit die vielfältigen
Aktivitäten im sportlichen, gesellschaftlichen und kulturellen
Bereich
auch gelebt werden können.
Wir wollen
eine bezahlbare Kultur und dabei unser historisches Erbe, wie Luther,
Nibelungen oder die jüdische Geschichte, nutzen. Die
Nibelungenfestspiele wollen wir erhalten, aber die Kosten drastisch
senken. In ihrer jetzigen Form sind sie nicht mehr finanzierbar. In
einem gut ausgestatteten Theater sehen wir einen wichtigen Baustein
urbaner Kultur.
Deshalb
haben wir uns auch für dessen Sanierung klar und deutlich
ausgesprochen.
Den Neubau des Kultur- und Tagungszentrums haben wir jedoch als
überdimensioniert und zu protzig abgelehnt. Wir hätten viel
lieber die
schönen alten Gebäude erhalten, energetisch saniert und
funktional den
heutigen Erfordernissen angepasst.
Bei
unserem Modell wären die Unterhaltskosten gesunken, für den
jetzt
gebauten Palzzo Prozzo steigen sie in Millionenhöhe. In der
touristischen Vermarktung unserer Stadt sehen wir eine politisch und
wirtschaftlich sehr wichtige Zukunftsaufgabe. Deshalb wollen wir ein
Touristenleitsystem zügig umsetzen, damit die Besucher bequem und
gezielt zu den historischen Plätzen, Museen, aber auch zu
Einzelhandel
und Gastronomie geführt werden.
Darüber
hinaus wollen wir günstige Rahmenbedingungen für
maßgeschneiderte
Angebote schaffen, um die Verweildauer der Touristen zu erhöhen,
was
insbesondere dem Hotel- und Gaststättengewerbe zu gute käme.
der Stadt Worms, ein
grünes Ufer zu erhalten
Ein naturbelassenes
Flussbiotop samt Flora und Fauna hat für die Menschen einen hohen
Wert,
(einen höheren Mehrwert als durch Umsätze zu erwirtschaften)
und
benötigt eine Kompensationsfläche die nicht auf der anderern
Rheinseite
enden darf. Grüne fordern
seither
eine 0 -10% Verbauung als Ausgleichfläche.
An vielen Stellen
findet sich oft ein anderes Bild: das Ufer ist mit Spundwänden
befestigt oder geschottert, Ufervegetation fehlt ganz oder wird durch
Fällmaßnahmen immer wieder dezimiert so das der Rhein zwar
in seinem
Bett, aber sonst in einer Intesivstation kommerzieller Interessen liegt.
MM11.2009
Die historische
Substanz der Innenstadt schützen
Alte, handgehauene Basaltpflastersteine
für 180,- pro Tonne abzugeben.
Vorrätig ca 25-30 tonnen. Steine sind ca 120 J.
Die Tatsache
das historisches Blau-Basalt aus der ältesten Stadt Deutschlands
"entsorgt" wird, ist nicht allein auf fehlendem Denkmalschutz
hierfür zurückzuführen. Historische Spuren zu
verwischen, authentische Merkmale zu verändern spricht nicht
für Wertschätzung. Städte, die nach altem Pflaster zur
authentische Wiederhestellung ihrer Strassen suchen, haben das Ziel die
Originalsubstanz im Zustand zu erhalten.
In Worms hingegen, wurden erst kürzlich Natursteine aus Fernost
bestellt.
Straßenzustand wird
schlechter
Das jahrelange die
Bildung von Rückstellungen für die Instandhaltung von
Straßen wohlmöglich versäumt wurde, zeigt sich darin,
das der Straßenzustand schlechter wird. "Was nützt es dann,
wenn neue Schnellstrassen entstehen, aber die vorhandenen Strassen
zerfallen. Schließlich tragen wir Verantwortung für die
gesamte Stadt." Das Dilemma besteht
darin, das Schlaglochpisten und Frostschäden vorrangig beseitigt
werden müssen und der Stadt zum Erhalt der Substanz das Geld
fehlt.
Unter dem hohen
politische Druck wölbt sich dann auch die historische Substanz.
Statt der traditionellen zeitnahen Sanierung, muss dann Neues billig
her. Dass dieser Neubau enorm viel Geld bindet, das zur Sanierung
dringend gebraucht würde ist auch ein Zeichen einer
geschichtslosen sterbenden Stadt. Für die Praxis
bei der Stadt der Entsorgung des Kopfsteinpflasters soll daher klar und
deutlich Position auch von der CDU bezogen werden.
Viele
Schlaglöcher führen nach Rom
Im Vergleich mit dem Zustand der heutigen modernen Strassen, kann
ManFrau die Basaltsteinstraßen als eine Säule des
nachhaltigen Strassenbaus bezeichnen. Denn; wer mit Natursteinen
baut, baut auch für die Zukunft. Die historischen Strassenpflaster
haben eine sehr lange Lebensdauer, wie die unter dem Asphalt verklebten
Römerstrassen belehren. "Das
Material behält seinen Wert und kann sogar wiederverwendet werden,
wohlgepflegt kann es ewig halten. Der Verschleiss des
hundertjährigen Basaltpflasters kann wohl kaum größer
als bei anderen Strassendecken sein." Q.
M. Morgenstern
Ein Wegekonzept mit Basaltpflaster könnte Touristen und
Einheimische zum flanieren und verweilen einladen. Die Sicherheit eines
verkehrsberuhigten Weges in dem Charme längst vergangener Zeiten
zu gewährleisten, historische Gegebenheiten anzudeuten, sollte
daher auch in die Erwägung einbezogen sein. Wir wollen mit dem
hundertjährigen Basaltpflastersteinen sichtbar gestalten. Wo stand
den die Kaiserpfalz?, wo verlief den der Stadtbach, der Woog? etc. Wie
wollen wir diese den sichtbar machen, wenn nicht durch unsere
Basaltsteine?
Wir
Grünen haben uns bereits seit vielen Jahren gegen
überdimensionierten Strassenneubau ausgesprochen um die
Auswirkungen auf den Haushalt erträglicher zu machen.
Sicherheit
und Verbrechensbekämpfung
Sicherheits-
und Ordnungsschwerpunkte und deren Ursachen sehe vor
vor allem in der Bildungs-, Ausbildungs- und
Beschäftigungssituation
benachteiliger Jugendlicher.
Drogen- und Alkoholkonsum, die Gewaltbereitschaft Jugendlicher gegen
Personen und Sachen sehe ich nicht nur in Problemgebieten um den
Bahnhof. Allein polizeiliche Maßnahmen beseitigen nicht die
Missstände,
sondern verdrängen sie an andere Örtlichkeiten.
Mit Fahrradpolizei Sicherheit in
der Innenstadt
Für die
Fahrradpolizei, die im verstärkten Einsatz für mehr
Sicherheit im
Stadtgebiet sorgen kann, sollte mehr investiert werden. Um
Vandalismusschäden vorzubeugen muss das Bahnhofsumfeld gepflegter
sein.
Weitere Verschmutzung hat nur Aufforderungscharakter für
Vandalismus.
Daher sollten die Reinigungsintervalle erhöht werden.
Vernachlässigt
haben wir bisher die Wertschätzung der Umweltpolizei bei der
Verfolgung
einer Vielzahl von Umweltdelikten. Der aktiven Umweltschutz hat auch in
Worms eine GRÜNE Zukunft.
Zur Gegenfinanzierung dieser Maßnahmen habe ich den politischen
Willen
und werden mich in der Stadtratsarbeit offensiv dafür einsetzen.
Problemlösungen kosten Geld, und dessen Bereitstellung
erfordert den politischen Willen. Lehrpersonal bzw. SozialarbeiterInnen
in den Schulen z. B. für
regelmäßiges Anti-Aggressionstraining sowie die Betreuung
und Förderung
von Randgruppen. Zusammenarbeit fordern wir auch mit den verschiedenen
Ausschüssen wie Bauausschuss,
Jugendhilfe- und Sozialausschuss.
Wir begrüßen die Initiativen des Vereins SiWo ("Sicheres
Worms") und
des Krimimalpräventiven Rates. Netzwerke, die hier bereits
gebildet
wurden, sind auszubauen.
zu meiner Person
Ich
heisse Michael Mahla, bin Diplom Designer (1) und lebe
seit 1997 in Worms.
Ich bin in 1962 Dortmund geboren, 48 Jahre alt, ledig und absolvierte
1993
an der
größte Kunsthochschule Europas.(2)Ich
studierte visuelle Kommunikation
und Ausstellungsdesign und arbeitete im Bühnenbau, Messebau,
Museeumsbau, Während der Wende gestaltete ich für
mittelständische
Unternehmen die Wende von der Planwirtschaft zur Marktreife.
ab den
80ern BI Beteiligungen
für Antifa -
Antikrieg - Akw - Sponti - Alternative - sozio-kulturell
unabhängige
Projekte wie; Stadtblatt - Knastgruppe - Knowledge for Life - Bandaid
Projekt 84 für Ethopien - Volkspark-Mayorshof Besetzung - Rock
gegen
Rechts, AKW Biblis In den 90er Jahren,
Künstler gegen den Krieg - Rhein-Main - Brigadist
im Stab der STWB - Stop the War Brigade - s.a. Just say No - Konzeption
gegen den Golfkrieg 1 - gegen Bodenoffensive und Panzerdeals. Michael
Mahla - sonstige Auszeichnungen
2. Platz
Jugend
Forscht 78, Phyllogenetische Untersuchung von Liasammoníten
Leichtathletik Jugend -
Beteiligung
Stadtmeisterschaft
1000 m
Frankenthal Vorder-Pfalz
Meisterschaft 1000 m Ludwighafen Landesmeisterschaft
1000
m Landau
Von
der Integration der Bewegung
in der Betrachtung von Buchstaben
Keine andere Kunst
hat ja
mehr
Berechtigung ihren Blick
auf die zukünftigen Jahrhunderte
zu
richten als die Typographie.
Denn, was sie heute schafft,
kommt der
Nachwelt nicht weniger
zu gute als der
lebendigen Generation.
Giambattista
Bodoni
Welche Qualifikation
bringt ein GRÜNEr OB ins Rathaus mit?
ich denke als GRÜNEr
OB
Kandidat habe ich langjährige Erfahrung im bürgerschaftlichen
Engagement und Ehrenamt bewiesen. Idealerweise kann ich mit
demokratischen Foren Mauern beseitigen
und Bürgerinitiativen ein
Erscheinungsbild
geben; - Ein Oberbürgermeister sollte die Demokratie lieben und
bereit
sein sie zu verteidigen.
Er sollte auf den
Stadtrat hören
Was kann eine kleine
Partei schon ändern?
Ich denke das manFrau sich auf kommunaler Ebene
besser kennt und daher pragmatischer als im Land miteinander umgehen
kann. Dies ist auch meiner Meinung nach, auch "gelebte Demokratie" .
Andererseits spielt
die Farbenverteilung
nach der Wahl im Land die grössere Rolle, hier B90/die Grünen
auch
wieder
präsent sein und den politischen Weg aufzeigen... dazu brauchen
wir die
Zweitstimme. (...) da die meisten Entscheidungen
für die Kommune im Landtag getroffen werden, wollen wir gewinnen.
Hier hat sich jedoch gezeigt,
das die Wormser gar nicht wissen was "Ihre Landtagsabgeordneten" so
alles mitbestimmt haben. Es gibt Podiumsdiskussionen in Worms zur Wahl
mit den OB-Kandidaten, - aber
nur eine mit den Landtagsabgeordneten.
Mandate
und Gremien
* Fachbereichsrat Fb4 der HdK Berlin 1993
* seit 12.07.2006 - 2009
* Aufsichtsrat Nibelungenmuseum der Stadt Worms
* Vertreter im Gesellschafterausschuss
* seit 01.07.2009
* Stadtrat Ratsmitglied
* Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
* Fraktionsmitglied
* Bauausschuss Ordentliches Mitglied
* Kulturausschuss Ordentliches Mitglied
„Was wird in Worms besser wenn wir SIE
wählen!“
als Dezernent für
die
Bereiche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wäre meine
Ausbildung von
Nutzen, wie auch im Servicebereich Bildung, Kultur und Sport, dem
Stadtbauamt, der Abteilung Stadtplanung. Mit mir verbessert
sich die Lebensqualität in Worms.
„Was werden
Sie als erstes verändern, wenn sie gewählt werden?“
Als erster
grüner OB
werde ich
auf den Dienstwagen verzichten und die Verwaltung ertüchtigen auf
das
Fahrrad und ÖNP umzusteigen.
weniger Auto-Verkehr bedeutet-Kommentar1)
Entschleunigung zu Nutzen der Bürger. den ländlichen
Charakter erhalten statt populistischer Ausrichtung auf das PKW,
das
wäre
in meiner Amtszeit wichtig.
Nach Jahren Alleinregierung CDU/SPD fehlen Idee, wie sie Worms in der
nächsten Legislatur in die Zukunft führen will. Dort, wo im
SPD-Programm gute Ansätze erkennbar sind, greift sie GRÜNE
Forderungen
aus der Vergangenheit auf.
Das
will ich ändern, deshalb trete ich für die Grünen
in
meiner Stadt als
OB Kandidat an.
Mit unserem Grünen Zukunftsplan und
Ihrer Unterstützung können wir es schaffen!
2011
wird GRÜN!
Worms stünde ein Wandel gut
Aber nicht hin zu
einer
Politik, die bei allem nur den Standort Worms im Sinn hat.
Also deren
einziges erklärtes Ziel die Wirtschaft ist.
Ein Wandel weg von einer
Zickzackpolitik (wie man sie ja eben der Bundesregierung vor wirft) die
heute mal die Nibelungenfestspiele absagen und morgen wieder genauso
groß vorm Dom propagieren.
Die erneuerbare Energien will, aber keine
Windräder in der Gemarkung des Heimatortes. (...)
Für den Job in
Worms kommt für mich nur ein Bewerber in Frage. Weil er auch nicht
in
der Politik etabliert ist. Und er ist es, obwohl wir schon vor
über 10
Jahren politisch nicht die gleiche Meinung hatten. Aber ich ihn seither
als einen Menschen kennen gelernt habe, der sich um Meinungen
kümmert
und bereit ist etwas zu bewegen.
Ich wähle
Michael Mahla!
von Gerhard Rauth, Samstag, 26.
März 2011 um 17:32 via Facebook
Liebe BürgerInnen
und Bürger
Vielen Dank an
die Freunde, die mich persönlich unterstützt haben,
dieses Wahlergebnis zu erreichen.
Ohne all die MitarbeiterInnen und den engagierten Bürgern
hätte
ich das nicht geschafft !
Danke auch an die Wormserinnen die mit 14,9 % Landesstimmen
gezeigt haben das Worms Grüner wird.
meine Zukunftsvision
für Worms
die Grüne Stadt der kurzen Wege
der Wormser Zukunftsplan
Mit dem Grünen Zukunftsplan gewinnt Worms nicht
nur eine hohe Lebensqualität, sondern vermeidet auch
unnötigen Verkehr für den touristischen Kern. Mit dem Ausstieg
aus dem Atomzeitalter, verabschieden sich die Stadt vom
Wachstumswahn der letzten Jahre und widmen sich dem
kommunalen Einstieg in die erneuerbaren Energien. Hierbei
gewinnt die Stadt qualifizierte Arbeitsplätze und Einnahmen.
Im Haushalt wird der Ausbau des
Radwegenetz seine
Wertschätzung erfahren; als wesentlicher Baustein zu Gesundheit
und Klimaschutz werden Lebensräume mit engagierter
Nachbarschaft optimal angeschlossen. Da kurze Strecken ideal mit
dem Rad, zu Fuß oder mit dem ÖPNV zurückgelegt werden,
wird
die Entschleunigung und Ästhetik gefördert.
Wohnen, Arbeiten, Bildung, Erholung und Einkaufen liegen dicht
beieinander. Gesunde Bürger leisten hierbei einen wichtigen
Beitrag zum Lärmschutz und zur Luftreinhaltung.
Stadtbild und
Landschaftsbild Mit der Förderung durchmischter
Quartiere
werden Gegenmodelle
zu Problembezirken entwickelt. Bürgerschaftliches Engagement
hilft der Stadt mit einer, auf Bürgernähe durchreformierten
Verwaltung Soziales neu zu gestalten und zu sparen.
Das Hügelland um Worms, die Rheinaue, die Parkanlagen aber
auch die wertvollen Altbaumbestände in den Stadtteilen tragen
dazu bei, dass sich nicht nur die Menschen hier wohlfühlen.
Die Neugestaltung auf dem Gleisgelände der Bahn, wird für den
grösstmöglichen Nutzen mit allen Bürger gestaltet.
die
Grüne Stadt und ihr
Umland Stadtbild und Landschaftsbild, die
Grüne
Stadt und ihr Umland
finden im Flächennutzungsplan und im Landschaftsprogramm
ihre planerischen Voraussetzungen.
Im Stadtrat wünsche ich mir eine von Vernunft geprägte
Zusammenarbeit
mit
anderen Fraktionen und Parteien, ohne ideologische Scheuklappen oder
Eigennutz mit dem Ziel, die Zukunft der Stadt Worms positiv zu
gestalten.
Bündnis90 / Die
Grünen
sehen Vorteile in einer transparenten Politik für und mit den
Bürger/Innen, verbunden mit einer echten Mitbestimmung, besonders
bei
weitreichenden Entscheidungen.
Z.B. beim WORMSER
hätten
wir gerne die Bürger entscheiden lassen:
Wollen die Bürger einen Neubau für 46 Millionen,
inklusive einem
Unterhaltungsaufwand von mehreren Millionen jährlich? Oder
wäre der
Grüne Vorschlag, die vorhandenen Gebäude energetische zu
sanieren,
funktional den Erfordernissen anzupassen, eine Photovoltaikanlage zu
installieren und durch die Einspeisevergütung die
Unterhaltungskosten
wesentlich zu verringern, nicht der bessere Weg gewesen und hätte
die
Stadt vor hoher Verschuldung bewahrt?
Wir wünschen uns eine
Energiewende,
hin zur 100%igen Versorgung unserer
Stadt mit Erneuerbaren Energien; ein Bus-Shuttle-Service
für
City und
Bürgerweide; eine fahrrad- freundliche Stadt mit breiten und
sicheren
Radwegen; eine von allen Bürgern getragene
Integrationspolitik
für ein friedliches und sozial ausgewogenes Miteinander;
Schulsozialarbeiter in jeder Schule, um den jungen Menschen Werte und
soziale Kompetenz zu vermitteln; Wertschätzung unserer
älteren
Mitbürger; für unsere behinderten MitbürgerInnen eine
selbstbestimmte
Teilhabe in allen Bereichen des täglichen Lebens; ausreichend
Räumlichkeiten für sämtliche Vereine als Anerkennung und
Unterstützung
ihrer wertvollen Arbeit für unsere Gesellschaft und vor allem
Wählerinnen und Wähler, die sich nicht von Wahlprogrammen
täuschen
lassen, sondern die Parteien während der gesamten
Legislaturperiode
beobachten und auf dieser Grundlage ihre Wahlentscheidung treffen.
Meine
Vision ist
der Plan einer ganzheitlichen Stadtentwicklung, die wächst und
gleichzeitig fürsorglich für kommende Generationen ihre
Möglichkeiten nutzt zum Wohle aller. Der Grüne Zukunftsplan
leistet
einen wichtigen und meßbaren Beitrag zum Lärmschutz und zur
Luftreinheit zum Nutzen aller Bürger.
Die planerische Voraussetzung ist die Stadt
der kurzen Wege mit Ausrichtung auf ÖPNV anstatt der
heutigen
Bevorzugung des PKW- Verkehrs. Die Auswirkung der Instabilität des
Nahen Ostens erzwingt ein sofortiges Umdenken, wie es die Grünen
seit
vielen Jahren fordern im Sinne von Unabhängigkeit von Öl und
Staaten.
Unsere
Stadt ist mit Millionen verschuldet. Wir Grünen
fordern seit vielen Jahren ein
sofortiges Umdenken zum Wohle unserer Enkel und Urenkel. Protzobjekte
und Prestigebauten haben ausgedient in Zeiten knapper werdender
Ressourcen. Eine weitere Verschuldung ist keinem Bürger unserer
Stadt
mehr zumutbar.s.
Wirtschaft
Wir Grünen empfehlen unsere heimische Umwelt dem besonderen
Schutz der Bürger und kämpfen selbst für den Erhalt des
historischen
Stadtbildes, der Erhaltung der wunderschönen Naherholungsgebiete,
der
Rheinauen und insbesondere der Weinkulturlandschaft als Grundlage
für
heimische Wirtschaft und Naherholung.
Das Biotop am Weinsheimer See wollen wir erhalten.
GRÜNE
Bilanz 2010: Rheinland-Pfalz kann mehr und
will mehr!