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Die komplexe, urbane Architektur wird durch den Spiegelungs-prozess in Kontraste und Linien zerlegt. Es findet eine Abstraktion statt. Aus der dreidimensionalen Stadtstruktur wird ein zweidimensionales, vektorielles Formensystem. NY wird von seiner rein abbildhaften Funktion befreit. |
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Schlüsselbild dieser
Serie ist das Bild "Dry" welches die Schritte zum Formellen aufzeigt > |
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in der architektonischen Metamorphose entsteht ein aus dem Motiv ein Vektor: Aus der Spiegelung im Hals wächst das tektonische Element heraus – ein „Architrav“ oder „Formel-E“.
Hier vollzieht sich die Loslösung in einem Schritt zur autonomen Kunst. Das Element hat sich von der Flasche und vom New-York-Bezug emanzipiert. Es steht nun als eigenständige, serielle und vertikal rhythmisierte Struktur im Raum. |
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Diese Formen oszillieren permanent an der Grenze zur Lesbarkeit.
Sie erinnern an Schriftzeichen (Glyphen, Runen, Hebräisch oder Kybernetik), verweigern sich aber einer phonetischen Übersetzung - sie sind Notation einer Schwingung.
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Die Formen ähneln sich in ihrer Duktus-Struktur gegenseitig („Selbstähnlichkeit“), wodurch sie ein geschlossenes semantisches System bilden, das nur innerhalb dieser Leinwand Gültigkeit besitzt. |
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ABB. Als Vorgänger der Farbfeldmalerei kann die
Hintergrund-Fläche einer Schülerarbeit gelten

die
Stadtstellt den Hintergrund des Betrachter;
der
Blick aus dem Raum, durch das Fenster. |